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Zuletzt aktualisiert: 24.09.2018 - 07:24 Uhr

Presse

Beim Überlebenstraining für Junggesellen in der Haarbeck-Hauptschule in Neukirchen-Vluyn machten v.l. Yaman Sergen (14), Ibrahim Al-Fazzani (14), Kamil Krystian Hylla (17) und Hendrik Hänel (15) mit. Foto: Markus Joosten

Diese Jungs überleben bestimmt

23.03.2011 | 18:10 Uhr


Die Freiwillige Arbeitsgemeinschaft an der Haarbeck-Hauptschule für Koch-Greenhorns ist sehr beliebt. Lehrer Gregor Pickers ruft alle zwei Wochen zum Überlebenstraining für Jungen.

 

Wenn Lehrer Gregor Pickers zum Überlebenstraining für Junggesellen ruft, stehen 13 Jungs (Klassen 8 bis 10) auf der Matte. Treff in der Küche der Haarbeckhauptschule ist jeden zweiten Donnerstag. Die freiwillige AG für Koch-Greenhorns ist sehr beliebt.

Schließlich wär es eine peinliche Nummer, bei Mama zu wohnen, nur weil man sonst verhungern würde. Krystian kann das nicht passieren. Der 15-Jährige schnippelt gerade Frühlingszwiebeln mit der Schere und beweist dabei eine praktische Ader. „Das hab ich im Praktikum im Haus Mevissen gelernt“, sagt er und outet sich als bereits fortgeschrittener Junggeselle.

Die Frühlingszwiebeln kommen in die Knoblauchbutter. Heute gibt’s Chili con Carne – in der Küche duftet es nach Knoblauch und anderen leckeren Gewürzen. Krystian rattert das Rezept herunter – Koch will er aber nicht werden, sondern Maschinenbau studieren. „Zu Hause koch’ ich öfters für meine kleine Schwester.“

Lukas gehört auch zum Team der Jungköche. Überlebenstraining kümmert ihn weniger. „So eine AG macht immer einen guten Eindruck auf dem Zeugnis“, gesteht er. Spaß macht’s ihm aber trotzdem. „Am Ende steht dann da, man hat mit Erfolg oder mit gutem Erfolg teilgenommen.“ Ist zwar keine richtige Note, aber doch so was Ähnliches.

„Das Brot backen wir zum Schluss auf“, erklärt der Lehrer, der erst seit kurzem zum Kollegium der Haarbeckschule gehört und sich schon gut eingelebt hat. „Es gefällt mir hier, die Arbeitsatmosphäre und auch das Miteinander sind angenehm. Und die Schule hat außerdem einen sehr guten Ruf.“ Immerhin habe es 15 Bewerbungen auf seine Stelle gegeben.

Das Schönste an der AG ist das gemeinsame Essen. Im Gegensatz zu landläufigen Vorurteilen scheuen die Jungen auch das anschließende Spülen nicht. „Das funktioniert hier gut“, lobt der Lehrer. Erst, wenn alles in der Küche wieder im Urzustand ist, sind die Junggesellen entlassen.

„Was kochen wir nächstes mal?“ fragt Gregor Pickers. Thomasz (16) wünscht sich eine leckere Lasagne, Hendrik (15) will zum Nachtisch frische Apfeltaschen. Das hat seinen Grund, er macht nämlich bald ein Praktikum in der Konditorei Wilbers in Moers.

Der Pädagoge, der Kunst, Hauswirtschaft, Deutsch, Informatik und Geschichte unterrichtet, hat auch sonst noch so einiges auf Lager, wenn’s um freiwillige Arbeitsgemeinschaften geht. „Bei uns an der Schule ist Sport immer ein Renner. Eine Mädchen-Fußball-AG gibt es beispielsweise.“ Doch habe er auch bereits an AGs im Bereich Literatur- und Theater sowie in Kunst oder Informatik gedacht. Sie böten mannigfaltige Möglichkeiten für Schüler, am Nachmittag noch „mehr als Schule“ zu erleben.

Worauf sich die 13 Junggesellen jetzt schon freuen: „Vor den Sommerferien gibt’s ein Candlelight-Dinner mit allem Drum und Dran.“ Na bitte, da werden die Mädels dereinst mit Sicherheit schwach.

Klara Helmes

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